Kuh in Notlage – Lebendtierrettung
Am Sonntagabend des 11. Oktober wurden wir alarmiert als mehrere Kühe ausgebüchst sind. Zwei davon sind nämlich in unwegsames Gelände geraten und mussten aufwendig gerettet werden.
Am Abend des 11. Oktober wurden wir alarmiert, als am Pruggererberg mehrere Kühe ausbüchsten. Zwei davon gerieten dabei nämlich in sehr steiles und unwegsames Gelände und mussten aufwendig gerettet werden.
Gegen 18:30 Uhr rückten wir mit beiden Einsatzfahrzeugen sowie dem Quad aus und fuhren über eine Forststraße Richtung Einsatzort. Eine Kuh konnte nämlich vom Bauern bereits lokalisiert werden. Nach der Lageerkundung durch einen Stoßtrupp rückte die restliche Mannschaft mit Material nach. Mehrere Stände und Seilgeländer wurden vorbereitet sowie der Weg zur Kuh mit Motorsägen freigeschnitten. Durch die Freiwillige Feuerwehr Michaelerberg wurde zudem das Tierrettungsset der Freiwilligen Feuerwehr Ramsau angefordert. Nach anlegen dieses Rettungssets konnte die Kuh mit vereinten Kräften und speziellen Rettungsmethoden schlußendlich mühsam, Stück für Stück zur Forststraße hinauf gezogen werden. Gegen 22:30 Uhr war die gerettete Kuh aus ihrer misslichen Lage befreit.
Parallel wurde außerdem per Drohne aus dem Pilotprojekt Oberes Ennstal die zweite abgängige Kuh entlang des Sattentalbachs gesucht. Rasch konnte diese mithilfe der Wärmebildkamera ausfindig gemacht werden und die genauen Koordinaten der Einsatzleitung übermittelt werden.
Aufgrund des technisch überaus aufwendigen Einsatzes wurde der Einsatz um Mitternacht jedoch abgebrochen und am nächsten Tag bei Tagesanbruch fortgesetzt. Die zweite Kuh konnte somit am Montagvormittag ebenso erfolgreich gerettet werden.
Im Einsatz standen 19 Kräfte der Bergrettung Gröbming sowie die Freiwilligen Feuerwehren Michaelerberg und Ramsau. Auch die Bauern und diverse weitere Helfer unterstützten uns tatkräftig!
Abermals wird sichtbar, dass das Zusammenwirken mehrerer Einsatzorganisationen so wichtig ist!
